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Redaktion

Ingo Ebel

Ich bin in der Schule zum ersten mal mit Linux, damals SuSE 6.0, in Kontakt gekommen. Seitdem hat mich das Linux-Fieber gepackt und habe anschließend im Jahr 2001 RadioTux mitgegründet. Dadurch war ich auf vielen kleinen und großen Linux Events in Deutschland und angrenzenden Ländern unterwegs, um von dort zu berichten und Interviews zu führen. Mittlerweile verwende ich hauptsächlich Archlinux als Distro. Bei Servern setzte ich meistens auf Debian GNU/Linux. Nach meinem Studium an der Hochschule der Medien in Stuttgart bin ich dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt und unterrichte die "Linux Grundlagen" Vorlesung.


Leszek Lesner

Meine erste Linux Distribution stammte von einer PC-Direkt Zeitschrift aus dem Jahre 1999 und hieß DLD Linux 6.0.1. Diese Distribution kam damals mit Kernel 2.2.3 und KDE 1.1 daher. Das Installationsprogramm war zwar eine Textgrafik, aber doch schon deutlich komfortabler als so manche Slackware Installation (ja ich habe danach auch noch eine Slackware 3.0 ausprobiert). Die Zeitschrift habe ich mir damals, nachdem ich Wochen vorher schon ein Installations/Upgrade Chaos mit Windows 98SE erlebt habe, einfach aus dem Grund gekauft, weil auf der Zeitschrift stand "Kostenloses Betriebssystem". Nach der Installation war es schon sehr spannend das alles auszuprobieren und herauszufinden, was alles ging und was noch nicht klappte. DLD Linux musste dann irgendwann aber einem SUSE Linux 7.0 weichen, da einfach die Soundkarte und das damals häufig genutzte Diskettenlaufwerk bei DLD irgendwie nicht funktionieren wollte.
Ich bin seit 2011 bei RadioTux dabei. Bereits seit 2006 betreibe ich den "Techview-Podcast", der zunächst als eine audiotechnische Ergänzung zu einem kleinen online Technik-Magazin entstand. Das Technik-Magazin gibt es nicht mehr, der Podcast ist aber geblieben. 2006 war ich auch einer der ersten die Ubuntu im Fernsehen, namentlich bei Giga Games, vorgestellt haben. Somit konnte ich mir auch einen Namen in der Ubuntu Community machen.


Sebastian Meyer

Zu Linux bin ich 2004 gekommen, als während eines längeren Urlaubs in Berlin das Dateisystem auf meinem Windows-Laptop abrauchte. Um das Gerät im Urlaub wieder in Betrieb nehmen zu können habe ich mir an einem Kiosk eine EasyLinux mit irgend einer SuSE-Version gekauft. Das Betriebssystem, vor allem in Kombination mit KDE, hat mich sofort begeistert. So wurde aus dem Ausprobieren schnell ein Dauereinsatz. Nachdem Novell anfing komische Patentdinge mit Microsoft zu drehen, wechselte ich von openSUSE auf Ubuntu. Irgendwann wurde mir klar, dass Linux Mint das tut was Ubunut eigentlich verspricht: Ein System sein, das einfach funktioniert, ohne Klimmzüge. Also wechselte ich zu Mint, das damals auf Ubuntu basierte. Durch verschiedene Einflüsse, unter anderem Äußerungen von Mark Shuttleworth, kam ich Mitte 2010 zu dem Entschluss zukünftig nur noch Distributionen einsetzten zu wollen, deren Basis nicht durch Firmeninteressen gelenkt wird. So bin ich am Ende bei Sabayon gelandet.
Zu RadioTux bin ich Anfang 2010 gestoßen. Da hatte ich gerade das komplette Archiv durch gehört und war der Meinung: Das kann ich auch!


Patrick Middelhoff

Meine ersten Gehversuche in der Linux Welt hatte ich 2007 mit openSUSE 10.3, nach dem ich mit Windows Vista mehr als unzufrieden war. Allerdings war ich dann doch ein wenig überfordert, so dass ich dann 2008 wie viele andere Benutzer auch zu Ubuntu gewechselt bin, bei dem ich auch immer öfters war. Öfters, weil ich nebenbei auch immer wieder mal was ausprobiert habe. Seit dem habe ich von Arch Linux über Debian und Gentoo bis hin zu Sabayon vieles gesehen und auch schätzen gelernt. Im Laufe dieser Zeit wurde ich von einem GUI Kind zu einem Shell Freak geworden. Obwohl ich jedem Betriebssystem seine Existenz gewähre, erwische ich mich immer wieder dabei, wie ich Windows bei meinem Arbeitgeber verdamme. Zu RadioTux bin 2010 gekommen, da mir die Open Source Szene viel gegeben hat und ich ihr etwas zurückgeben wollte. Seit dem müssen sich meine Mitstreiter immer mal wieder anhören: Linux Kernel, ´ne Shell und VIM, mehr braucht es nicht!

Robert Friemer

Meine ersten Erfahrungen mit Linux machte ich mit Red Hat Linux in den 90er. Der Grund war, dass auf der Verpackung "kostenloses Betriebssystem" stand. Schon bei der Installation war meine "Lernkurve" sehr steil, weil ich von all den Dialogen und, was man eingeben muss, keine Ahnung hatte.

Ein paar Jahre später kam ich zu SuSE Linux. Es überzeugte mich mit der damals einfachen Bedienung (YaST).


So ca. um die Jahre 2000 stieß ich auf FreeBSD. Das Unix kam mir damals sehr einfach und übersichtlich vor. Da die Programme von Linux auch auf FreeBSD liefen und ich dort endlich auch selbst Hand an den Kernel legen konnte (eine einfache Text-Datei), beschloss ich mich mehr mit diesem Unix zu beschäftigen. Anfangs nur im Server-Bereich mit Apache und MySQL. Aus meiner Ausbildung zum Audio Engineer und Multimedia Producer war damals noch nicht daran zu denken, kreativ mit Linux oder FreeBSD zu arbeiten. Später aber fand ich, dass man mit Linux (gentoo und openSUSE) und FreeBSD aber sehr wohl in Agenturen seinen Job machen kann. Ich einer Bildagentur, für die ich 5 Jahre lang Programme schrieb, habe ich Prozesse für Bild-Generierung, dynamische PDF-Erstellung und ein kleines Render-Netzwerk für HD-Video-Footage aufgebaut. Ich war und bin überzeugt, FreeBSD kann mit modernen OS mithalten. 2005 habe ich dann privat und in meiner kleinen Agentur alle Systeme auf FreeBSD umgestellt (Server und Desktop) und kann heute sagen, dass die OpenSource-Welt ohne Probleme im Stande ist die klassischen Patzhirsche zu ersetzen.


Ich bin seit 2014 bei RadioTux mit dabei und bin wahrscheinlich der Newbie mit Unix -Ausrichtung. Aber egal, alles was den Job macht und dass vielleicht noch schneller und besser als der "Standard" ist prima, und das ist doch das, was zählt, oder nicht?

Geschrieben von Sebastian Meyer | am

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