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	<title>RadioTux GNU/Linux &#187; zensur</title>
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	<description>Blog und Podcasting über Freie und Open Source-Software, Linux, Gesellschaftspolitsche Themen vieles mehr...</description>
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		<title>Sendung/Interview &#252;ber Internetsperren und Telekompaket mit Markus Beckedahl</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 16:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Ebel</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Gerade droht von einigen Ecken Gefahr f&#252;r die Freiheit des Internetz. Es soll nicht mehr so offen sein wie bisher. In Deutschland werden dazu Internetsperren eingef&#252;hrt die mittlerweile von Kritikern als Zensursular betitelt werden. Dazu soll das Telemediengesetz ge&#228;ndert ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade droht von einigen Ecken Gefahr f&#252;r die Freiheit des Internetz. Es soll nicht mehr so offen sein wie bisher. In Deutschland werden dazu Internetsperren eingef&#252;hrt die mittlerweile von Kritikern als Zensursular betitelt werden. Dazu soll das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Telemediengesetz">Telemediengesetz</a> ge&#228;ndert werden. Auf EU-Ebene soll morgen (6. Mai) das Telekom-Paket beschlo&#223;en werden, welches auch einige Gefahren birgt. Hier ist die Netzneutralit&#228;t in gef&#228;hrdet sowie auch Sperren mittels &#8220;3-Strike&#8221;/HADOPI, also wer 3 mal etwas falsch macht bekommt das Internet abgeklemmt.<br />
Mit Markus Beckedahl von <a href="http://netzpolitik.org">netzpolitik.org</a> haben wir daher &#252;ber diese zwei Kernthemen geredet. Wie kam es zu dem Telekompaket? Welche geht es weiter mit den Internetsperren und vor allem was kann der einzellne B&#252;rger tun um jetzt noch den Entscheidungprozess sowohl aus Bundesebene als auch viel wichtiger derzeit auf EU-Ebene zu beeinflussen. Eine der wichtigsten Seiten dazu ist <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/">Abgeordnetenwatch.de</a>.</p>
<p>Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/">Abgeordnetenwatch.de</a></li>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">OnlinePetition</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/dringend-europaabgeordnete-zum-telekom-paket-kontaktieren/">Aufruf von Netzpolitik.org zur EU-Parlamentabtimmung</a></li>
<li><a href="http://www.laquadrature.net/en">La Quadrature du Net</a></li>
<li><a href="http://www.laquadrature.net/wiki/MEPs_DE">Liste der Deutschen Abgeordneten</a> im EU-Parlament</li>
<li>Political Memory: <a href="http://www.laquadrature.net/wiki/Telecoms_package_directives_1st_reading_by_score">Abstimmungsverhalten der EU-Abgeordneten</a></li>
</ul>
<p><a href="http://archiv.radiotux.de/sendungen/radiotux/2009-05-05.RadioTux.Internetsperren.mp3">Download audio file (2009-05-05.RadioTux.Internetsperren.mp3)</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Internet ist in Gefahr</title>
		<link>http://blog.radiotux.de/2009/05/05/das-internet-ist-in-gefahr/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 08:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Ebel</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zumindest werden aus mehreren  Ecke gerade Versuche unternommen das Internet das wir bisher kannten zu Ver&#228;ndern. Zum einen sollen in Deutschland Internetsperren eingerichtet werden, die im n&#228;chsten Schritt auch dazu verwendet werden noch mehr Zensur zu betreiben, die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest werden aus mehreren  Ecke gerade Versuche unternommen das Internet das wir bisher kannten zu Ver&#228;ndern. Zum einen sollen in Deutschland Internetsperren eingerichtet werden, die im n&#228;chsten Schritt auch dazu verwendet werden noch mehr Zensur zu betreiben, die ersten <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/internetsperren-auch-fuer-jugendpornos/">Ideen</a> kommen schon. Nun wurde eine <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Petition auf den Seiten den Bundestages</a> eingerichtet die jeder B&#252;rger mitzeichnen/unterschreiben kann. Zur Zeit reagieren die Server etwas langsam, aber damit die Petition erfolgreich ist m&#252;ssen mind. 50 000 Unterschriften zusammen kommen. Der Zweite Angriff auf das Internet geht von der EU-Ebene aus. Wenn dort die Gesetze erst ein mal geschaffen sind werden diese auch in Deutsches Recht umgesetzt. Hierbei geht es um das sogenannte Telekompaket bei dem die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzneutralit&#228;t">Netzneutralit&#228;t</a> in Gefahr ist auch Zensur betrieben werden soll in dem einem das Internet abgedreht werden kann sobald 3 &#8220;Regelverst&#246;&#223;e&#8221; wie z.B. Filesharen festgestellt werden. Auch hier gegen kann etwas unternommen werden. Dabei sind die n&#228;chsten Tage wichtig. Ruft / Emailt eure Politiker, vornehmlich die EU Abgeordneten, an und erkl&#228;rt ihnen wo die Gefahren sind. Einen l&#228;ngeren Aufruf zu dem Thema liefert auch Markus Beckedahl auf <a href="http://netzpolitik.org/2009/dringend-europaabgeordnete-zum-telekom-paket-kontaktieren/">netzpolitik.org</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Umgehung der deutschen Zensur</title>
		<link>http://blog.radiotux.de/2009/04/24/umgehung-der-deutschen-zensur/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 15:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saigkill</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Dank Frau von der Leyen d&#252;rfen wir uns wieder einmal ernster mit dem Computer auseinandersetzten. Aber zum Gl&#252;ck gibt es in Deutschland noch immer den CCC, der Tatkr&#228;ftig f&#252;r Informatonsfreiheit und Netzsicherheit eintritt.

Unter der folgenden URL k&#246;nnen wir eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank Frau von der Leyen d&#252;rfen wir uns wieder einmal ernster mit dem Computer auseinandersetzten. Aber zum Gl&#252;ck gibt es in Deutschland noch immer den CCC, der Tatkr&#228;ftig f&#252;r Informatonsfreiheit und Netzsicherheit eintritt.</p>
<p>Unter der folgenden URL k&#246;nnen wir eine HOWTO lesen, die uns erlaubt unzensiert zu surfen,</p>
<ul>
<li><a href="http://www.ccc.de/censorship/dns-howto/index.xml#how-tos">http://www.ccc.de/censorship/dns-howto/index.xml#how-tos</a></li>
</ul>
<p>Ein Server der unzensiert ist, wird vom FoeBud betrieben und lautet: 85.214.73.63.</p>
<p>Den Artikel dazu gibt es auf:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.foebud.org/aboutus/gegen-internetsperren-in-einer-freien-gesellschaft-foebud-richtet-anti-zensur-dns-server-ein">http://www.foebud.org/aboutus/gegen-internetsperren-in-einer-freien-gesellschaft-foebud-richtet-anti-zensur-dns-server-ein</a></li>
</ul>
<p>Diese Nachricht steht unter den CC.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Internetzensur heute und morgen</title>
		<link>http://blog.radiotux.de/2009/04/09/internetzensur-heute-und-morgen/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 05:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saigkill</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Im Kreuzzug gegen die Kinderpornographie ist erwiesenerma&#223;en alles erlaubt. Der neueste Trend sind sogenannte Filterlisten. Doch was sind Filterlisten? Sie sind ein Instrument um Informationen zu sortieren, und zwar in zwei Gruppen: lesbare und nicht lesbare Information. Zu letzterem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kreuzzug gegen die Kinderpornographie ist erwiesenerma&#223;en alles erlaubt. Der neueste Trend sind sogenannte Filterlisten. Doch was sind Filterlisten? Sie sind ein Instrument um Informationen zu sortieren, und zwar in zwei Gruppen: lesbare und nicht lesbare Information. Zu letzterem geh&#246;rt auch Kinderpornograhie. Warum st&#246;&#223;t mir dies so sauer auf?</p>
<p>Wenn wir erst einmal das Equipment haben um filterungen durchzuf&#252;hren, kann der Matchcode auch weiter ausgebaut werden. Sprich f&#252;r Kinderpornographie angeschaffte Technologie wird, um mehrere Treffer erweitert. So haben wir irgendwann vielleicht sogar eine Filterung von politisch andersdenkenden. Oder Anh&#228;nger einer bestimmten Religion k&#246;nnen keine Emails mehr verwenden.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist all dies nur Theorie. Aber um zu verhindern, dass die Theorie zur praxis wird, m&#252;ssen wir heute handeln. Wir w&#252;nschen keine Filterung des Internets.</p>
<p>Ich hatte meine Bedenken einmal in einer Email an Frau von der Leyen geschrieben. Als Antwort kam:</p>
<p>Von: &#8220;Info&#8221; &lt;info@bmfsfjservice.bund.de&gt;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Manns,</p>
<p>f&#252;r Ihr Schreiben vom 27. M&#228;rz 2009 danke ich Ihnen. Haben Sie auch vielen</p>
<p>Dank f&#252;r Ihre Unterst&#252;tzung.</p>
<p>Der Schutz vor sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist f&#252;r die</p>
<p>Bundesregierung ein wichtiges Anliegen. In diesem Zusammenhang stellen uns</p>
<p>technische Entwicklungen vor immer wieder neue Aufgaben. So ist das</p>
<p>konsequente Vorgehen gegen die Verbreitung von Kinderpornographie eine</p>
<p>unbedingte Notwendigkeit, denn das Internet darf diesbez&#252;glich kein</p>
<p>rechtsfreier Raum sein.</p>
<p>Der Gro&#223;teil der Kinderpornographie im Bereich des World-Wide-Web wird</p>
<p>mittlerweile &#252;ber kommerzielle Webseiten verbreitet. Kinderpornographie ist</p>
<p>die Dokumentation des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die Opfer werden</p>
<p>immer j&#252;nger; gezeigt werden zunehmend Gewaltaus&#252;bungen gegen Kleinkinder</p>
<p>oder sogar Kleinstkinder. Und die Verantwortlichen sowie T&#228;ter nehmen</p>
<p>monatlich Millionenbetr&#228;ge ein. Nur ein geringer Anteil der</p>
<p>Kinderpornographie wird &#252;ber deutsche Server verbreitet. Sobald Kenntnis von</p>
<p>Darstellungen des sexuellen Missbrauchs auf deutschen Websites oder Servern</p>
<p>besteht, geht die Polizei gegen den Inhalteanbieter vor, veranlasst &#252;ber den</p>
<p>Hostprovider die L&#246;schung und wertet Verbindungsdaten aus.</p>
<p>Wenn kinderpornographische Angebote von Ausl&#228;ndern oder im Ausland betrieben</p>
<p>werden, werden zust&#228;ndige Beh&#246;rden und Beschwerdestellen im jeweiligen Land</p>
<p>informiert und um vergleichbare Ma&#223;nahmen der T&#228;terermittlung oder</p>
<p>Beseitigung des Versto&#223;es gebeten.</p>
<p>Hinweise auf kinderpornographische Inhalte werden beim Bundeskriminalamt</p>
<p>verifiziert und bei entsprechender Verdachtslage auf dem Interpol-Weg in die</p>
<p>Staaten weitergeleitet, in denen die Webseiten physikalisch liegen. Das</p>
<p>Bundeskriminalamt und die Landeskriminal&#228;mter leisten im Inland</p>
<p>hervorragende Arbeit. Die h&#228;ufigen Meldungen in der Presse &#252;ber ausgehobene</p>
<p>Kinderpornographie-Ringe belegen das. Die Ermittler werden auch weiterhin</p>
<p>hart daran arbeiten, die T&#228;ter im Inland zu ermitteln und die Quellen im</p>
<p>Ausland zu schlie&#223;en.</p>
<p>Trotz aller nationalen und internationalen Anstrengungen bleiben viele</p>
<p>Kinderpornographie-Seiten im Netz verf&#252;gbar. Es gelingt in vielen Staaten</p>
<p>nicht, Betreiber kinderpornographischer Angebote (sog. Content-Provider)</p>
<p>haftbar zu machen oder ihnen die Plattform (&#252;ber sog. Host-Provider) zu</p>
<p>entziehen.</p>
<p>Die derzeitige Diskussion um die Erschwerung des Zugangs zu</p>
<p>kinderpornographischen Inhalten bezieht sich auf angebotene Webseiten, auf</p>
<p>denen diese Inhalte gewerblich angeboten werden. Es handelt sich dabei um</p>
<p>eine Form der schweren und organisierten internationalen Kriminalit&#228;t, &#252;ber</p>
<p>die das Bundeskriminalamt im Rahmen seiner Zentralstellenfunktion</p>
<p>Informationen sammelt. Die dort derzeit vorhandenen Informationen beziehen</p>
<p>sich auf ca. 1000 solcher Webseiten. Diese Webseiten werden derzeit jedoch</p>
<p>nicht auf gesonderten Listen gef&#252;hrt.</p>
<p>Da in der H&#228;lfte aller L&#228;nder Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie</p>
<p>entweder nicht einmal unter Strafe stehen oder nicht ausreichend</p>
<p>sanktioniert werden, reichen in vielen F&#228;llen polizeiliche Mittel nicht aus.</p>
<p>Dann bleibt nur die Sperrung als letztes Mittel. Ein Vorgehen gegen den</p>
<p>Inhalteanbieter und damit eigentlich vorrangig in Anspruch zu nehmenden</p>
<p>Verantwortlichen scheitert in diesen F&#228;llen daran, dass der f&#252;r die Inhalte</p>
<p>Verantwortliche im Ausland niedergelassen ist.</p>
<p>Zwar ist die Informationsfreiheit in Deutschland ein hohes Gut mit</p>
<p>Verfassungsrang. Jedoch geht es hier um die Erschwerung des Zugriffs auf</p>
<p>Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten. Nach dem Strafgesetzbuch sind</p>
<p>sowohl die Verbreitung als auch der Erwerb und Besitz von Kinderpornographie</p>
<p>strafbar.</p>
<p>Sperrungen werden seit vielen Jahren erfolgreich in Norwegen, D&#228;nemark,</p>
<p>Schweden, Finn¬land, Italien, Gro&#223;britannien, der Schweiz, Neuseeland,</p>
<p>S&#252;dkorea, Kanada und Taiwan durchgef&#252;hrt, &#252;berwiegend auf der Grundlage</p>
<p>freiwilliger Selbstverpflichtungen.</p>
<p>Die jahrelangen Erfahrungen der L&#228;nder, die bereits Zugangssperren</p>
<p>eingerichtet haben, zeigen, dass das System funktioniert und t&#228;glich</p>
<p>Zehntausende an Zugriffen auf kinderpornographische Angebote geblockt werden</p>
<p>k&#246;nnen. Entscheidend ist nicht, dass technisch versierte Internetnutzer</p>
<p>immer Wege finden werden, die Sperren zu umgehen. Ma&#223;geblich ist vielmehr,</p>
<p>dass durch Zugangssperren der Zugang f&#252;r die gro&#223;e Masse der</p>
<p>durchschnittlich versierten Internetnutzer blockiert wird und die harten</p>
<p>F&#228;lle auf Nebenwege gezwungen werden. Statt vor den M&#246;glichkeiten im</p>
<p>World-Wide-Web zu resignieren, werden alle Mittel gegen die Verbreitung von</p>
<p>Kinderpornographie genutzt.</p>
<p>Die Bundesregierung sieht sich deshalb in ihrer Auffassung von den</p>
<p>Erfahrungen dieser L&#228;nder darin best&#228;tigt, dass Sperrungen ein geeignetes</p>
<p>Mittel sind, die Reichweite von bekannten kinderpornographischen Websites zu</p>
<p>beschr&#228;nken, wenn andere Mittel versagen. Dabei sollten Sperrungen</p>
<p>Bestandteil einer Gesamtstrategie gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern</p>
<p>und seiner Darstellung im Internet sein. Die Ermittlung der T&#228;ter und der</p>
<p>Opferschutz sollen dadurch nicht ersetzt, sondern wirksam erg&#228;nzt werden.</p>
<p>Die Bundesregierung strebt die Zusammenarbeit mit diesen L&#228;ndern an, um</p>
<p>durch internationale Kooperationen zu m&#246;glichst effektiven Ma&#223;nahmen gegen</p>
<p>die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet zu gelangen und zu einem</p>
<p>Austausch der gesperrten Seiten zu kommen.</p>
<p>Im Rahmen eines Spitzengespr&#228;chs am 13. Januar 2009 haben sich Minister</p>
<p>Sch&#228;uble, Ministerin von der Leyen und Minister Glos mit Vertretern der</p>
<p>gro&#223;en Internetanbieter in Deutschland auf ein zweistufiges Verfahren</p>
<p>geeinigt.</p>
<p>Seit dem 23. Januar 2009 tagt hierzu unter der Federf&#252;hrung des</p>
<p>Bundesministeriums f&#252;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine</p>
<p>Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern des Bundesinnenministeriums, des</p>
<p>Bundeswirtschaftsministeriums, des Bundeskriminalamts, des Bundesamts f&#252;r</p>
<p>Sicherheit in der Informationstechnik und der acht gro&#223;en deutschen</p>
<p>Internetprovider sowie den Verb&#228;nden BITKOM, eco und FSM.</p>
<p>Die Verhandlungen mit den Internetprovidern sind nun so weit, das die ersten</p>
<p>Unternehmen bereit sind, bereits jetzt eine Vertrag mit dem Bund, vertreten</p>
<p>durch das BKA, zur Zugangserschwerung kinderpornographischer Seiten zu</p>
<p>unterzeichnen. Damit folgt die Bundesregierung dem Beispiel vieler L&#228;nder</p>
<p>und Deutschland schlie&#223;t endlich auf als eines der gro&#223;en L&#228;nder in der EU.</p>
<p>Die Europ&#228;ische Kommission hat deshalb diesen Schritt ausdr&#252;cklich begr&#252;&#223;t.</p>
<p>Das Bundeskabinett hat am Mittwoch, dem 25. M&#228;rz 2009, Eckpunkte zu</p>
<p>Regelungen zur Bek&#228;mpfung von Kinderpornographie im Internet verabschiedet.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>Im Auftrag</p>
<p>Service-Team</p>
<p>_______________________________</p>
<p>Bundesministerium f&#252;r Familie,</p>
<p>Senioren, Frauen und Jugend</p>
<p>Telefon: 01801 90 70 50</p>
<p>Telefax: 01888 555 4400</p>
<p>Internet: http://www.bmfsfj.de</p>
<p>E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de</p>
<p>Der &#252;berwiegende Teil des Briefs ist einfach Unsinn. Wenn bereits jetzt schon mit den Hostern in verschiedenen L&#228;ndern verhandelt wird, und es gemeinsame Regelungen gibt, warum sollte dann noch die Zensur n&#246;tig sein?</p>
<p>Fragen &#252;ber Fragen. Das war es f&#252;r heute aus der Muppet Show. Demn&#228;chst gibts mehr.</p>
<p>Falls sie dieser Blog interessiert, sind Sie eingeladen, auf http://saschasbacktrace.blogspot.com zu kommen. Dort werden regelm&#228;&#223;ig Themen aus Wirtschaft, Politik und anderem verbreitet.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Datenbrief</title>
		<link>http://blog.radiotux.de/2009/03/27/der-datenbrief/</link>
		<comments>http://blog.radiotux.de/2009/03/27/der-datenbrief/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 16:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saigkill</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der Datenbrief
Inspiriert durch einen Vortrag des Chaos Computer Congresses habe ich mich mit dem Datenbrief auseinandergesetzt. Die Forderungen waren im Rahmen des Rechtes auf digitale Intimsph&#228;re folgende:
* j&#228;hrlicher Datenbrief
* Infos zu Gesch&#228;ftsforf&#228;llen wie Inkasso und Schufa
* Auflistung s&#228;mtlicher Kontaktdaten
* ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Datenbrief<br />
Inspiriert durch einen Vortrag des Chaos Computer Congresses habe ich mich mit dem Datenbrief auseinandergesetzt. Die Forderungen waren im Rahmen des Rechtes auf digitale Intimsph&#228;re folgende:<br />
* j&#228;hrlicher Datenbrief<br />
* Infos zu Gesch&#228;ftsforf&#228;llen wie Inkasso und Schufa<br />
* Auflistung s&#228;mtlicher Kontaktdaten<br />
* Auflistung der Firmen, an die die Kontaktdaten weitergeleitet wurden.</p>
<p>Somit habe ich drei Firmen kontaktiert, um die auskunftsfreudigkeit zu &#252;berpr&#252;fen. Das waren Reichelt Elektronik, GMX und der Weltbild-Verlag.</p>
<p>Als Basis nutzte ich folgenden Formbrief, den ich erstellte.</p>
<p>&#8212;cut&#8212;<br />
%{meine_adresse}</p>
<p>&#196;nderung meiner gesch&#228;ftlichen Bedingungen</p>
<p>Sehr geehrte Gesch&#228;ftspartner,<br />
am 15. Dezember 1983 wurde ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes rechtskr&#228;ftig, das erstmals<br />
ein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung garantierte. Auszugsweise hei&#223;t es dort: &#8220;Das<br />
Grundrecht gew&#228;hrleistet insoweit die Befugnis des Einzelnen, grunds&#228;tzlich selbst &#252;ber die<br />
Preisgabe und Verwendung seiner pers&#246;nlichen Daten zu bestimmen. Einschr&#228;nkungen dieses<br />
Rechts auf &#8220;informationelle Selbstbestimmung&#8221; sind nur im &#252;berwiegenden Allgemeininteresse<br />
zul&#228;ssig.&#8221;<br />
Bezug nehmend auf dieses Urteil m&#246;chte ich gerne einen &#220;berblick aller personenbezogenen Daten<br />
der letzten zwei Jahre in Ihrer Firma erhalten. Dazu z&#228;hlen Kontaktdaten, Gesch&#228;ftsvorf&#228;lle,<br />
Eintragungen bei der SCHUFA, und Namen und Kontaktdaten der Firmen, an die Sie eventuell die<br />
Daten weiterverkauft oder anderweitig weitergegeben haben. Dies betrifft sowohl die Papier- als<br />
auch die Digitalen Medien.<br />
Des weiteren m&#246;chte ich gerne einen j&#228;hrlichen Datenbrief erhalten, in dem obige Aufz&#228;hlungen f&#252;r<br />
das jeweils letzte Jahr enthalten sind. Praktischerweise k&#246;nnte dies zum Jahreswechsel geschehen.<br />
Der Datenbrief kann per Email oder per Brief versandt werden.<br />
F&#252;r k&#252;nftige Datenerhebungen oder Datenweitergaben m&#246;chte ich gerne ein „Double Opt-In“, ein<br />
Verfahren dass zweimal nachfragt, ob die Daten verarbeitet werden d&#252;rfen.<br />
Sollten Sie mit diesen neuen Gesch&#228;ftsbedingungen nicht einverstanden sein, so betrachten Sie<br />
unsere Gesch&#228;ftsbeziehungen als beendet. Dennoch sind sie auskunftsverpflichtet, und somit<br />
zumindest f&#252;r die Angaben der letzten 2 Jahre verpflichtet. Sollten Sie unsere Gesch&#228;ftsbeziehung<br />
beenden wollen, verf&#252;ge ich hiermit, s&#228;mtliche personenbezogenen digitalen Daten zu l&#246;schen. Die<br />
Papiervariante darf gelagert werden, jedoch nur bis zum Ende der kaufm&#228;nnischen Pflicht.<br />
Dieses Dokument ist digital signiert mit dem PKCS #1 RSA Encryption Algoryrhmus.<br />
Dieses Dokument wurde maschinell erstellt und digital unterschrieben. Die PKCS#1 sind<br />
rechtskr&#228;ftig und als Ersatz der handgeschriebenen Unterschrift zu sehen.</p>
<p>Mit freundlichem Gru&#223;<br />
Sascha Manns<br />
&#8211;paste&#8211;</p>
<p>Das Dokument habe ich erstmal als *.odt an alle drei Kandidaten geschickt. GMX und Reichelt konnte damit nichts anfangen, und bat um ein anderes Format. Nachdem ich RTF verwendete gaben beide erstmal Ruhe.</p>
<p>Als erstes kam eine Reaktion von GMX. Sie nahmen die Gelegenheit wahr, eine Email zu schreiben. Und es kam alles sauber r&#252;ber. Sie gaben die Kontaktdaten preis, und welche Gesch&#228;ftsvorf&#228;lle waren. Auch das beauftragte Inkassob&#252;ro wurde aufgeschrieben. Somit sind wir da erstmal zufrieden.</p>
<p>Als n&#228;chstest kam eine Email der Rechnungsstelle von Reichelt, die sich informieren wollten, was ich &#252;berhaupt will? Sie haben den Brief nicht verstanden. Also habe ich es m&#246;glichst einfach nochmal erkl&#228;rt. Dann kam eine Mail, die verlangte, dass ich das ganze per Brief beantragen soll.</p>
<p>Zuletzt kam ein Brief vom Weltbild Verlag, daf&#252;r aber gleich 2 Seiten, wo vor und R&#252;ckseite bedruckt ist. Und die Abteilung im Weltbild Verlag hei&#223;t &#8220;Datenschutz&#8221;. War mir sehr angenehm. Zuerst kam die Kontaktadresse und die Kundennummer. Dann haben sie zwei Firmen hingeschrieben, an die Sie die Daten weitergegeben haben, mit Adresse und Ansprechpartner.<br />
Dann kommen Screenshots von der Kundendatenbank: Kundendatenbank, Auftrags&#252;bersicht und die Debitoren&#252;bersicht. Zuletzt haben Sie empfohlen, mich auf die Robinsonliste zu setzen.</p>
<p>Somit bin ich mit dem Letzten am zufriedensten.</p>
<p>Alles in allem kann ich jedem nur empfehlen es ebenfalls auszuprobieren. Vielleicht kommen ja in Zukunft weitere Beitr&#228;ge von anderen, und vielleicht k&#246;nnen wir unsere Erfahrungen etwas austauschen.</p>
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